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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Äthiopien

Dusk at Debre Damo

Sonnenuntergang über Debre Damo (Äthiopien)

Äthiopien war 1957 ein Gründungsmitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).[1]

Der ostafrikanische Staat, der seinen Energiebedarf bislang durch erneuerbare Energien, vor allem Wasserkraft, deckte, kündigte im August 2013 im Entwurf seines neuen Energieprogrammes erstmalig an, auch die Atomkraft als alternative Energiequelle in Erwägung zu ziehen. Allerdings solle dies nicht sofort, sondern in unbestimmter Zukunft geschehen.[2]

Nach einer Meldung vom November 2013 plane die äthiopische Regierung, 300 bis 1.200 MW Energie künftig mit Atomkraft zu erzeugen. Dies sei von der Ethiopian Electric Power Corporation (EEPCo) beschlossen worden.[3]

Angaben darüber, wie dies finanziert werden solle, finden sich in den Artikeln nicht.

Am 19. Juni 2017 unterzeichneten Äthiopien und der russische Atomkonzern ROSATOM eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie.[4]

Am 28. Juli 2023 unterzeichneten Äthiopien und Russland eine Kooperationsvereinbarung zur Atomenergie, die u. a. die Prüfung des Baus eines Atomkraftwerks mit großer oder kleiner Kapazität sowie eines Zentrums für Nuklearwissenschaft und -technologie in Äthiopien vorsieht.[5]

(Letzte Änderung: 26.03.2024)

Einzelnachweise

  1. IAEO: Member States abgerufen am 18. November 2022
  2. thereporterethiopia.com: Ethiopia to go for nuclear energy vom 3. August 2013 (via WayBack)
  3. diretube.com: Electricity: Ethiopia mulls 1,200MW from nuclear energy vom 29. November 2013 (via WayBack)
  4. world nuclear news: Rosatom signs raft of agreements at annual forum vom 20. Juni 2017
  5. world nuclear news: Zimbabwe and Ethiopia sign nuclear energy cooperation agreements with Russia vom 28. Juli 2023
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