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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Malawi

Parliament Building of Malawi

Parlamentsgebäude in Lilongwe (Malawi)

Konkrete Pläne für die kommerzielle Nutzung der Atomkraft in Malawi sind bislang nicht bekannt geworden.

2006 wurde Malawi Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).[1]

2008 kam die Paladin Africa Ltd. zum Schluss, dass die Planung oder Errichtung eines Atomkraftwerks in Malawi keinen ökonomischen Sinn mache. Die Baukosten seien enorm, und die Energie, die ein Atomkraftwerk produzieren würde, könne nicht verkauft werden.[2]

In den Jahren 2011 und 2012 verabschiedete die Regierung ein Gesetz und Regeln für Strahlenschutz und –sicherheit. Sie gründete zudem ein Atomic Energy Office, um Anlagen, die mit radioaktiven Stoffen umgehen, zu kontrollieren. Dazu zählt auch der Uranabbau.[3]

2015 wurde der Bau eines eigenen AKW wieder in Frage gestellt: Ein übliches Atomkraftwerk produziere 1.000 MW, Malawis Bedarf liege aber nur bei 300 MW.[4]

In Malawi wird durch das Unternehmen Paladin Africa Ltd. Uran gefördert. → Uranabbau in Malawi

(Letzte Änderung: 20.11.2022)

Einzelnachweise

  1. IAEO: Member States abgerufen am 20. November 2022
  2. ground report: No economic sense for Malawi’s nuclear power plant – Paladin vom 8. Oktober 2008
  3. nccpmw.org: Radiation Safety and Security abgerufen am 23. Februar 2015 (via WayBack)
  4. African Indipendent: Malawi to light up its power industry vom 25. September 2015 (via WayBack)
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