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NOVA-UNICAMP ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die vom Institute of Physics Gleb Wataghin in Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo betrieben wird.<ref>IFGW: [https://portal.ifi.unicamp.br/en/ IFGW - "Gleb Wataghin" Institute of Physics] abgerufen am 14. April 2019</ref>
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NOVA-UNICAMP ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die vom Institute of Physics Gleb Wataghin in Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo betrieben wird.<ref name="IFGW">IFGW: [https://portal.ifi.unicamp.br/en/research/deq-department-of-quantum-electronics/group-of-plasma-physics-and-controlled-thermonuclear-fusion-gfpftc GFPFTC - Group of Plasma Physics and Controlled Thermonuclear Fusion] abgerufen am 1. März 2021</ref>
   
Die Anlage vom Typ Tokamak stand ursprünglich unter dem Namen Nova II an der Universität Kyoto in Japan.<ref>iter.org: [https://www.iter.org/whatsnew/print/191 Fusion machines | The second-hand market] abgerufen am 14. April 2019</ref> Das Institut in Brasilien erhielt ihn 1996 als Geschenk.<ref name="IFGW">IFGW: [https://portal.ifi.unicamp.br/en/research/deq-department-of-quantum-electronics/group-of-plasma-physics-and-controlled-thermonuclear-fusion-gfpftc GFPFTC - Group of Plasma Physics and Controlled Thermonuclear Fusion] abgerufen am 14. April 2019</ref>
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Die Anlage vom Typ [[Tokamaks, Stellaratoren und weitere Konzepte|Tokamak]] stand ursprünglich unter dem Namen Nova II an der Universität Kyoto in Japan.<ref>iter.org: [https://www.iter.org/whatsnew/print/191 Fusion machines | The second-hand market] vom 11. Juni 2018</ref> Das Institut in Brasilien erhielt sie 1996 als Geschenk.<ref name="IFGW"/>
   
Der NOVA-UNICAMP ist ein kleiner Tokamak mit einem Eisenkern und einem maximalen Radius von 30 cm. Er wurde 1996 in Betrieb genommen und kann Wasserstoff auf eine Temperatur von 1,5 Mio. Grad erhitzen; das Plasma bleibt 15 Millisekunden erhalten. In der Anlage werden grundlegende Plasmaparameter, wie Temperatur, Dichte und Art der Verunreinigungen im Wasserstoffplasma gemessen.
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Der NOVA-UNICAMP besitzt einen Eisenkern und einem maximalen Radius von 30 cm. Er wurde 1996 in Betrieb genommen und kann Wasserstoff auf eine Temperatur von 1,5 Mio. Grad erhitzen; das [[Plasma]] bleibt 15 Millisekunden erhalten. Die Anlage dient zur Erforschung von Wechselwirkungen zwischen Plasma und Wand und Entwicklung optischer Diagnose. Es werden grundlegende Plasmaparameter, wie Temperatur, Dichte und Art der Verunreinigungen im Wasserstoffplasma, gemessen.
 
<ref name="IFGW"/><ref>scielo.br: [http://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S0103-97332002000100005 Tokamak NOVA-UNICAMP Recent Results] vom 26. Juni 2001</ref>
 
<ref name="IFGW"/><ref>scielo.br: [http://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&pid=S0103-97332002000100005 Tokamak NOVA-UNICAMP Recent Results] vom 26. Juni 2001</ref>
   
Der NOVA-UNICAMP ist auch beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) verzeichnet.<ref>IPP: [https://www.ipp.mpg.de/11952/weltweit Tokamaks weltweit] abgerufen am 14. April 2019</ref> Wann die letzten Experimente in der Anlage stattgefunden haben, geht aus den Quellen nicht hervor<br /><br />
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Der NOVA-UNICAMP ist auch beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) verzeichnet.<ref>IPP: [https://www.ipp.mpg.de/11952/weltweit Tokamaks weltweit] abgerufen am 1. März 2021</ref><br /><br />
   
 
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Aktuelle Version vom 1. März 2021, 16:36 Uhr

Kernfusion und Fusionsanlagen > NOVA-UNICAMP (Brasilien)

Typ: Tokamak • Plasmatemperatur: 1,5 Mio. Grad • Betreiber: Institute of Physics Gleb Wataghin •
Baubeginn: ? • Inbetriebnahme: 1996 • Abschaltung: offen


NOVA-UNICAMP ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die vom Institute of Physics Gleb Wataghin in Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo betrieben wird.[1]

Die Anlage vom Typ Tokamak stand ursprünglich unter dem Namen Nova II an der Universität Kyoto in Japan.[2] Das Institut in Brasilien erhielt sie 1996 als Geschenk.[1]

Der NOVA-UNICAMP besitzt einen Eisenkern und einem maximalen Radius von 30 cm. Er wurde 1996 in Betrieb genommen und kann Wasserstoff auf eine Temperatur von 1,5 Mio. Grad erhitzen; das Plasma bleibt 15 Millisekunden erhalten. Die Anlage dient zur Erforschung von Wechselwirkungen zwischen Plasma und Wand und Entwicklung optischer Diagnose. Es werden grundlegende Plasmaparameter, wie Temperatur, Dichte und Art der Verunreinigungen im Wasserstoffplasma, gemessen. [1][3]

Der NOVA-UNICAMP ist auch beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) verzeichnet.[4]

(Letzte Änderung: 01.03.2021)

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 IFGW: GFPFTC - Group of Plasma Physics and Controlled Thermonuclear Fusion abgerufen am 1. März 2021
  2. iter.org: Fusion machines | The second-hand market vom 11. Juni 2018
  3. scielo.br: Tokamak NOVA-UNICAMP Recent Results vom 26. Juni 2001
  4. IPP: Tokamaks weltweit abgerufen am 1. März 2021