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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Sudan

Datei:Jebel Barkal.jpg

Jebel Barkal (Sudan)

Wie die World Nuclear Association (WNA) berichtet, verabschiedete der Sudan im Jahre 2007 ein Atomprogramm und startete 2010 eine Machbarkeitsstudie für ein Atomkraftwerk mit einer Leistung von 300 bis 600 MW bzw. 4.400 MW, welches 2030 in Betrieb genommen werden sollte. Außerdem sollte bis 2020 ein Forschungsreaktor errichtet werden.[1]

In verschiedenen Berichten wurden Pläne von 2010 zum Bau eines Atomkraftwerks bestätigt, wobei zum Teil das Jahr 2020 als Fertigstellungstermin genannt wurde,[2][3] in anderen 2030. Das geplante Atomkraftwerk sollte laut der "Badischen Zeitung" eine Leistung von 2.000 MW besitzen.[4] Eine andere Quelle spricht wie die WNA von vier kleineren Reaktoren mit je 300 bis 600 MW Leistung und geschätzten Kosten von 3 bis 6 Mrd. US-Dollar.[5]

Im Februar 2015 erklärte das zuständige Wasser- und Energieministerium vor der Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO), dass die Einführung der Atomkraft für 2026 geplant sei. 2013 unterzeichnete der Sudan mit China ein Abkommen zur friedlichen Nutzung, das 2014 in Kraft trat. 2013 wurden neun mögliche Standorte für ein AKW ausgewählt; eine bislang ungelöste Herausforderung stellten u.a. das Fehlen eines kompetenten Personals und die Finanzierung dar.[6]

(Letzte Änderung: 27.12.2015)

Einzelnachweise

  1. WNA: Emerging Nuclear Energy Countries abgerufen am 2. März 2014
  2. addisvoice.com: Sudan to build nuclear plant vom 23. August 2010
  3. Reuters Deutschland: Staatliche Medien: Sudan will sein erstes Atomkraftwerk bauen vom 23. August 2010
  4. Badische Zeitung: Sudan setzt auf Kernkraftwerke vom 30. August 2010
  5. defenceWEB: Sudan plans four-reactor nuclear power plant vom 25. August 2010
  6. IAEO: Recent Developments in Sudan Nuclear Power Infrastructure vom Februar 2015
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