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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Uruguay

MVD Zentrum

Montevideo (Uruguay)

Uruguay gehört seit 1963 der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) an.[1]

Der südamerikanische Staat besitzt eine ganze Reihe von Institutionen für die Atomkraft,[2] und er betrieb ab dem 20. April 1978 einen kleinen Reaktor mit der Bezeichnung RU-1 und einer Leistung von 10 KW in Montevideo, dessen Stilllegung 1999 abgeschlossen wurde.[3]

Am 5. Dezember 2008 gründete der damalige Präsident von Uruguay, Vazquez, ein Commitée, das eine Machbarkeitsstudie für einen Atomreaktor ausarbeiten sollte.[4]

In einer Umfrage vom März 2011 sprachen sich 71 % der Befragten gegen die Nutzung der Atomenergie aus.[5]

Im Juli 2011 verkündete der damalige Industrieminister, Uruguay befände sich in Phase I der langen Entwicklung hin zur Nutzung der Atomenergie.[6]

Im Dezember 2015 erklärte Uruguay jedoch , dass mittlerweile 94,5 % seines Strombedarfs durch erneuerbare Energien, ohne ein "back-up" von Kohle oder Atomkraft, gedeckt werden. Dies sei das Ergebnis einer langfristigen Energiepolitik seit 2008.[7] 2022 kamen 98 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen.[8]

(Letzte Änderung: 03.10.2022)

Einzelnachweise

  1. IAEO: Member States abgerufen am 3. Oktober 2022
  2. es.wikipedia.org: Energía nuclear en Uruguay abgerufen am 3. Oktober 2022
  3. IAEO: Research Reactors/Uruguay RU-1 abgerufen am 3. Oktober 2022
  4. NPS: The Nuclear Option in Uruguay vom Januar 2013
  5. factum.edu.uy: La instalación de centrales nucleares en Uruguay vom 7. April 2011 (via WayBack)
  6. El Diario: Uruguay Entra En La Fase 1 De Energía Nuclear. vom 21. Juli 2011
  7. theguardian: Uruguay makes dramatic shift to nearly 95% electricity from clean energy vom 3. Dezember 2015
  8. Focus Online: Der Windkraft-Champion Uruguay vom 3. Oktober 2022
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